Als die Koreaner wegen Cédric Noger „hässig“ wurden

21.06.2018

Cèdric Noger ist 26 Jahre alt, stammt aus der Ostschweiz und ist Mitglied des B-Kaders von Swiss Ski. Cédric Noger ist aber auch koreanischer Riesenslalom-Meister des Jahres 2017. Überhaupt kennt sich der Wiler mit Rennen auf asiatischem Boden – einem Entwicklungs-Hotspot der FIS – gut aus. Auf skinews.ch spricht er über seine in Japan, Korea und China gemachten Erfahrungen.

Foto GEPA pictures

Das Potenzial für den Skisport in Asien ist gross. Deshalb, und auch wegen den Olympischen Winterspielen von 2022 in Peking, wird vor Ort investiert und ist man auf der Suche nach (westlichem) Know-how. Schliesslich sollen dereinst auch regelmässig Weltcup-Rennen in Asien ausgetragen werden. Cédric Noger hat in den vergangenen zwei Wintern sowohl in Südkorea, in Japan und auch in China (Renn-)Erfahrungen auf Stufe Kontinentalcup und FIS-Rennen gesammelt. „Im März 2017 bin ich sogar koreanischer Meister im Riesenslalom geworden“, berichtet der Ostschweizer. Und vergangenen Dezember bestritt Noger im Songhue Lake Ski Resort von China zwei Slalom- und zwei Riesenslalom-Rennen. Jene in seiner Spezialdisziplin Riesenslalom konnte er gewinnen.

Beeindruckt war er von der Nachwuchsarbeit, die neben der Rennpiste stattgefunden hat. „Es war eisig kalt, minus 25 Grad mindestens, und an der Seite des Rennhanges haben kleine Kinder trainiert. Den ganzen Tag, rauf und runter. Und alles in den dünnen Rennanzügen . . .

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