„Die grossen Ski-Nationen werden die Kombi-Medaillen vermissen“

13.06.2018

Im Mai ist Gian Franco Kasper beim FIS-Kongress in Costa Navarino (Griechenland) als Präsident des Ski-Weltverbandes bestätigt worden. Damit ist der 74 Jahre alte Bündner in seine sechste Amtszeit seit 1998 gegangen. Vor dem Abflug nach Griechenland hat sich skinews.ch mit Gian Franco Kasper am Sitz der FIS in Oberhofen unterhalten können. Dabei hat sich der FIS-Präsident über Asien als Entwicklungsschwerpunkt für den Wintersport, über das Ende der alpinen Kombination, über City-Events, Rücktritte und Reglemente geäussert.

Foto: GEPA pictures

Der Winter 2017/18 bot einige Höhepunkte und stand im Zeichen der Olympischen Spiele. Gian Franco Kasper, was dürfen die Skifans vom Winter 2018/19 erwarten?

Gian Franco Kasper: „Die WM in Are wird der Höhepunkt des nächsten Winters sein, keine Frage. Der Weltcup wird so ablaufen, wie es sich die Fans gewohnt sind. So gesehen also nichts Aussergewöhnliches. Mitte März wird der Weltcup-Final zum ersten Mal in Andorra ausgetragen. Die FIS darf sich glücklich schätzen, dass sie über eine Warteliste mit Austragungsorten verfügt, die gerne Weltcup-Rennen organisieren würden. Das heisst, dass in Zukunft auch wieder neue Ortsnamen im Weltcup-Kalender auftauchen könnten.“

 

Unter anderem auch Orte in China….

„Das ist richtig. Im Hinblick auf die Olympischen Spiele von Peking 2022 sollen künftig auch in China Weltcup-Rennen stattfinden. Das wird aber 2018/19 noch nicht der Fall sein. Wir werden . . .

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