Eva-Maria Brem auf dem Weg zurück – mit Narben als Erinnerung

13.06.2018

Im November 2016 zog sich Eva-Maria Brem zum zweiten Mal nach 2010 einen Schien- und Wadenbeinbruch im linken Bein zu. Auf dem Weg zurück lief es der besten Riesenslalom-Fahrerin 2015/16 nicht nach Wunsch. Im April wurden der Tirolerin die Erinnerungsstücke aus Metall aus dem Bein operiert – nun ist 29-Jährige angriffslustig und zuversichtlich, es wieder bis ganz an die Spitze zu schaffen.

Fotos: GEPA pictures

Eva-Maria Brem, wie geht es Ihnen und wo stehen Sie auf dem Weg zurück, der eigentlich schon vergangenen Winter angefangen hat?

"Mir geht es sehr gut, vielen Dank. Auf meinem Weg zurück stehe ich genau im Soll des ´best case´. Ich freue mich sehr, dass keinerlei Komplikationen aufgetreten sind und sich manche Dinge sogar besser entwickeln, als  vorher vermutet."

 

Ist Ihre Vorbereitung nach der Entfernung des langen Nagels aus Ihrem Bein im April noch eingeschränkt? Da war doch ziemlich viel – und langes – Metall im Knochen. Und: ist Ihr Vertrauen in den Körper wieder zu 100 Prozent hergestellt?

"Die Vorbereitung verläuft natürlich diesem Eingriff angepasst, vor allem die ersten sechs Wochen war ich sehr konzentriert in meinen Einheiten – in den Körper hineinfühlen und dessen Grenzen akzeptieren war sehr wichtig. Zur Nagelentfernung musste die Patella-Sehne gespalten werden, daher gibt diese momentan das Tempo vor. Es läuft . . .

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