Die Norweger und die Ruhe vor dem Angriff auf der Saslong

12.12.2018

Die Saslong in Val Gardena ist eine „Norweger Strecke“. Warum das so ist, kann sich selbst Reto Nydegger, der Schweizer Speed-Trainer der „attacking Vikings“, nicht wirklich erklären. Werden Aksel Lund Svindal, Kjetil Jansrud und Co. am Wochenende ihrem Ruf wieder gerecht? Vorerst geniessen sie im Training die Ruhe der Abgeschiedenheit.

Reto Nydegger, Schweizer Erfolgstrainer in norwegischen Diensten. – Foto: GEPA pictures

8 Siege und total 17 Podestplätze seit 2009 – Reto Nydegger, warum ist die Saslong in Val Gardena eine „Norweger Strecke“?

Reto Nydegger:„Ich weiss es nicht. Wirklich nicht. Ist sie das überhaupt? Das heisst es ja auch von Lake Louise oder von Kvitfjell. Die Norweger fahren wohl einfach gerne in Val Gardena, das war früher mit Lasse Kjus, Kjetil Andre Aamodt, Atle Skaardal und Erik Haker auch schon so.“

 

 

Gut, dann andersrum gefragt: Was zeichnet die Strecke in Val Gardena aus?

„Die Saslong hat viele unterschiedliche Streckenteile, aber keine Passage wie den Hundschopf in Wengen oder die Mausefalle in Kitzbühel, die von den Fahrern die ganz grosse Überwindung abverlangt. Oben braucht es Gleitfähigkeiten, die Mauer und die Kamelbuckel sind übersichtlich angelegte Sprünge, dann folgt der technisch anspruchsvolle Teil auf der Ciaslat-Wiese mit den welligen Kurven und dann der Zielschuss mit Zielsprung. Die Athleten, die alles k . . .

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