Und noch ein Rücktritt in Österreich

17.10.2018

Die Österreicherin Bianca Venier (21) hat via Instagram das Ende ihrer Laufbahn als Skirennfahrerin bekannt gegeben. Die jüngere Schwester von Stephanie, der WM-Silbermedaillen-Gewinnerin von St. Moritz 2017, wurde vom ÖSV in Europacup-Rennen eingesetzt.

Bianca Venier – Rücktritt mit 21 Jahren. – Foto: GEPA pictures

„Es war ein wunderbares Kapitel in meinem Leben, welches ich bestimmt nie vergessen werde“, schreibt Bianca Venier heute (17. Oktober) auf Instagram. Diesem einleitenden Satz folgt dann der Dank an alle, die in guten und in schlechten Tagen zu ihr gestanden haben. „Manchmal trifft dich das Leben mitten ins Gesicht“, heisst es weiter. Die Worte Rücktritt oder Karriereende sind nicht zu lesen, aber die Botschaft ist klar: Bianca Venier wird keine Skirennen mehr bestreiten und es wird in ihrer Statistik bei 49 Europacup-Einsätzen bleiben.

Bei der EC-Abfahrt in Crans Montana gelang der Tirolerin am 19. Februar 2017 mit dem 4. Platz ihr Bestresultat. Am nächsten Tag meinte es das Schicksal mit Venier aber gar nicht gut: die Österreicherin stürzte im Wallis und riss sich im linken Knie das vordere Kreuzband und beschädigte sich den Meniskus. Im Dezember 2017 kehrte die Speed-Spezialistin wieder in den Rennbetrieb zurück und schaffte im Europacup eine Klassierung in den Top-10, musste dann aber Ende des Winters 2017/18 die Streichung aus den ÖSV-Kadern hinnehmen.

Folgende Fahrerinnen und Fahrer haben ihre Karrieren jüngst beendet:

Chiara Gmür, Fernando Schmed, Denise Feierabend, Manuel Pleisch, Amaury Genoud, Matthias Brügger, Bernhard Niederberger, Beatrice Scalvedi, Mirena Kung (alle Schweiz), Bianca Venier, Marcel Mathis, Michaela Kirchgasser, Carmen Thalmann, Patrick Schweiger, Lisa-Maria Zeller, Julia Gruenwald (alle Österreich), Nathalie Eklund, Kajsa Kling, Maria Pietilä Holmner, Lisa Blomqvist (alle Schweden), Stacey Cook, Julia Mancuso, Megan McJames, Bode Miller, Tim Jitloff, Andrew Weibrecht, Nolan Kasper, David Chodounsky (alle USA), Patrick Thaler, Verena Stuffer, Manuela Moelgg, Florian Eisath. Antonio Fantino, Cristian Deville, Nicole Agnelli, Lisa Agerer (alle Italien), Veronika Velez-Zuzulova, (Slowakei), Jeffrey Frisch (Kanada), Andrej Sporn, Rok Perko (beide Slowenien), Guillermo Fayed, Marie Massios, Anouk Bessy, Elie Gateau (alle Frankreich), Elisabeth Willibald, Phillip Schmid, Heiner Längst (alle Deutschland), Jan Hudec (Tschechien), Edit Miklos (Ungarn), Marcus Sandell (Finnland).

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