Bianca Venier – Hintergründe eines Rücktritts

18.10.2018

Bianca Venier will nicht mehr Skirennfahrerin sein. Wie dieser schmerzhafte Entschluss nach einem schleichenden Prozess letztlich zustande gekommen ist und warum die 21-Jährige für sich so handeln musste, hat sie skinews.ch erzählt.

Bianca Venier – auch psychische Probleme haben zum frühen Karriereende geführt. – Foto: GEPA pictures

Im Alter von 21 Jahren und nach 49 Rennen im Europacup hat Bianca Venier einen Schlussstrich gezogen und die Laufbahn als Skirennfahrerin beendet (skinews.ch berichtete). Sie ist enttäuscht, vielleicht auch etwas desillusioniert und sagt: „Es war allein meine Entscheidung. Ich musste so handeln.“ Ihr Rücktritt sei keine Kurzschluss-Handlung, sondern das Ergebnis eines schleichenden Prozesses, der schmerzvoll gewesen sei und auch ihre Gesundheit, in Form von schlaflosen Nächten, in Mitleidenschaft gezogen habe.

Angefangen hat alles mit dem Unfall vom 20. Februar 2017 in Crans Montana. Bianca Venier riss sich das vordere Kreuzband und beschädigt sich den Meniskus im Knie. Im Dezember kehrt die Speed-Spezialistin, die gerne ihrer Schwester und WM-Silbermedaillen-Gewinnerin von St. Moritz nacheifern möchte, in den Rennbetrieb zurück. Eine Comeback-Saison. „Die Trainer haben mir versichert, dass ich Zeit bekommen werde . . .

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