Skicross: Saison für Daniela Maier vorzeitig zu Ende

15.01.2024

Deutschlands Skicrosserin Daniela Maier, Bronzemedaillengewinnerin an den Olympischen Spielen 2022, muss pausieren. Die 27-Jährige hat sich im Training eine Verletzung des rechten Knöchels zu gezogen und muss die Saison beenden.

Daniela Maier. – Foto: GEPA pictures

Es sind jene Bilder, welche Skirennfahrerinnen und Skicrosserinnen in den sozialen Medien eigentlich nicht posten möchten: Gehstöcke statt Skistöcke und eingegipste oder fixierte Körperteile. Aber genau so ein Bild hat nun die Deutsche Skicrosserin Daniela Maier veröffentlichen müssen. Ausgerüstet mit Stöcken und mit dick eingepacktem rechten Fuss und Fussgelenk sitzt sie auf einer Bank. Die Idylle trügt, denn die 27-Jährige verkündet mit diesem Posting nichts weniger als das vorzeitige Saisonende. Beim Riesenslalom-Training am Jenner bei Berchtesgaden ist es vor rund zwei Wochen passiert: die Gewinnerin von Olympia-Bronze 2022 hat sich bei einem Einfädler das Syndesmoseband gerissen.

Die Verletzung ist operativ behandelt worden und zieht eine mehrmonatige Pause nach sich. „Da ich die nächsten Jahre wieder mit 100 Prozent fahren und auch ganz vorne mitfahren möchte, haben wir uns für die Operation entschieden. Die Ärzte rechnen mit bis zu vier Monaten, bis ich wieder topfit bin“, sagt Daniela Maier gegenüber skinews.ch. Die ehemalige Alpin-Rennfahrerin ist im Dezember in Val Thorens (FRA) gut in den Winter 2023/24 gestartet und hat am 8. Dezember sogar ihr erstes Weltcup-Rennen gewinnen können. Mit Verletzungen hat sie mehr Erfahrungen als mit Weltcup-Siegen. 2017 erlitt sie einen Knorpelschaden, 2021 einen Kreuzbandriss und 2023 musste sie sich im Kniegelenk ein Knorpelstück entfernen lassen.

 

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