Warum Nils Mani seine Paola jüngst etwas vernachlässigt hat

03.07.2018

Nils Mani ist nach seinem kurz vor Ende Winter 2017/18 erlittenen Kreuzbandriss auf dem Weg zurück. Dreieinhalb Monate nach der Operation ist mit dem Knie alles in Ordnung und der Schweizer Speed-Spezialist ist im Fahrplan. Ob das Weltcup-Comeback schon in Übersee stattfinden kann, ist noch offen.

Da hat noch alles gepasst: Nils Mani bei einem Sprung in Kvitfjell. Foto: GEPA pictures

Dann kam der 11. März 2018 und die Weltcup-Abfahrt von Kvitfjell. Bei der letzten Zwischenzeit liegt Nils Mani auf dem 19. Rang und das beste Weltcup-Ergebnis des Winters scheint möglich. Es sollte allerdings beim Scheinen bleiben, denn der Berner Oberländer wird beim Licht-Schattenwechsel auf der unruhigen Piste durchgeschüttelt, verliert die Balance und kommt zu Sturz. Beim mehrfachen Überschlag verdreht sich Mani das rechte Knie derart unglücklich, dass das vordere Kreuzband dem Druck nicht standhalten kann, ein Seitenband angerissen und der Meniskus beschädigt wird.

Mani, hart im Nehmen, stapft einige Meter zum linken Ski hoch, zieht diesen an und fährt – die ramponierten Stöcke in der rechten Hand – mit 50 Prozent seines Arbeitsgerätes ins Ziel. Das vorzeitige Ende einer Saison, die dem heute 26-Jährigen in zehn Weltcup-Speed-Rennen nur drei Weltcup-Punkte und in den Kombinationen die Ränge 21 . . .

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