Ramon Zenhäusern: „Skisport ist kein Model-Wettbewerb“

21.02.2019

Ramon Zenhäusern kehrt mit einer WM-Goldmedaille aus dem Team-Event und dem Sieg beim City-Event aus Schweden zurück. Langsam aber ärgert sich der Walliser über eine Sache, auf der er immer wieder angesprochen – gar reduziert – wird.

Ramon Zenhäusern. – Foto: GEPA pictures

Ramon Zenhäusern, die immer wieder gemachte Bemerkung, dass Sie wegen Ihrer Grösse bei Parallel-Rennen im Vorteil seien, ärgert sie offensichtlich….

Ramon Zenhäusern:„Es regt mich langsam auf, dass immer wieder die Grösse als einziger Grund genannt wird, dass ich schnell bin. Bei einem Abfahrer spricht auch niemand vom Vorteil seiner 100 Kilogramm und kleinere Slalom-Fahrer werden auch nicht dauernd auf ihre Wendigkeit dank der geringeren Körperlänge angesprochen. Skisport hat nichts mit einem Model-Wettbewerb zu tun und am Ende zählt in unserem Sport nicht der Körperbau, sondern die gefahrene Zeit.“

 

Ist es letztlich auch mangelnder Respekt gegenüber dem Athleten, der viel Zeit ins Training investiert?

„Etwas hart ausgedrückt, aber es geht in diese Richtung. Ich trainiere die Parallel-Rennen intensiv und das auch schon im Sommer und Herbst auf den Gletschern. Die Erfolge fallen nicht einfach so vom Himmel . . .

Dieser Inhalt ist lediglich für Abonnentinnen und Abonnenten zur Gänze sichtbar. Wenn Sie auch den vollen Service von www.skinews.ch nützen möchten, dann sollten Sie sich registrieren und die Seite abonnieren.

Es stehen Ihnen folgende Möglichkeiten offen: der Tagespass für 2 Euro (inkl. 20% Umsatzsteuer), der Monatspass für 9 Euro (inkl. 20% Umsatzsteuer) oder das Jahresabonnement für 49 Euro (inkl. 20% Umstatzsteuer).

Sie möchten die ganze Story lesen? Bitte loggen Sie sich ein oder machen Sie vom Abo-Angebot Gebrauch

Teilen Sie diesen Beitrag in Ihrem Netzwerk