Verliert Stefan Luitz seinen ersten Sieg wieder?

07.12.2018

Dem Deutschen Stefan Luitz droht Ungemach. Die FIS untersucht einen Vorfall, der dem Sieger des Weltcup-Riesenslaloms von Beaver Creek nachträglich eine Disqualifikation einbringen könnte. "Mich zipfts gewaltig an", sagt Cheftrainer Mathias Berthold gegenüber skinews.ch.

Da hat alles noch gepasst: Marcel Hirscher, Stefan Luitz und Thomas Tumler (v.l.) feiern ihre Podestplätze. – Foto: GEPA pictures

Gegen den Sieger des Riesenslaloms von Beaver Creek läuft wegen eines Regelverstosses eine Untersuchung. Stefan Luitz hatte am Sonntag in der Pause zwischen den beiden Läufen durch eine Maske Sauerstoff eingeatmet, und das ist gemäss den FIS-Reglementen nicht erlaubt. Im schlimmsten Fall könnte nach Abschluss der Untersuchung Luitz von der FIS disqualifiziert und ihm so der erste Weltcup-Sieg aberkannt werden.

Mathias Berthold, Cheftrainer der deutschen Männer, bestätigt die Sachlage und damit einen Medien-Bericht, der am 6. Dezember in Italien veröffentlicht worden ist. "Wir haben die Lage falsch eingeschätzt und einen Fehler gemacht", sagt Berthold. Man habe mit der medizinischen Abteilung des Verbandes abgeklärt, ob diese Methode zugelassen sei und auch das Okay bekommen. Allerdings sei man dann doch erstaunt darüber gewesen, dass man als einzige Mannschaft diese Methode angewandt hätte. "Das alles ist unser Fehler gewesen und mich zipfts gewaltig an, dass jetzt ein Athlet deswegen . . .

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