Justin Murisier muss das Trainingslager abbrechen

27.08.2018

Pech im Trainingslager. Justin Murisier muss nach einem Sturz das Trainingslager in Neuseeland vorzeitig beenden und in die Schweiz zurück reisen.

Justin Murisier vor dem Saisonstart 2017/18 in Sölden. – Foto: GEPA pictures

Keine guten Nachrichten aus Neuseeland. Wie der Schweizer Skiverband Swiss Ski mitteilt, hat sich Justin Murisier am Sonntag bei einem Sturz im Riesenslalom-Training verletzt. Der 26jährige Walliser verspürte im Anschluss an den Sturz einen Schlag im rechten Knie. Danach kamen die Schmerzen und nun fliegt er am Dienstag vorzeitig zurück in die Schweiz, um sich weiteren ärztlichen Untersuchungen zu unterziehen. Ob es sich um eine schwerwiegendere Verletzung handelt oder ob die Rückkehr nach Europa doch  eher eine Vorsichtsmassnahme ist, kann derzeit nicht abgeschätzt werden,

Erfahrungen mit heftigen Knieverletzungen musste  der Gewinner von drei Medaillen bei der Junioren-WM 2011 in Crans Monata bereits machen. Im September 2011 riss sich der begeisterte Motocross-Fahrer beim Fussball das vordere Kreuzband im rechten Knie und elf Monate später erlitt er dieselbe Verletzung beim Slalomtraining erneut. Deshalb musste Murisier vom 6. März 2011 bis zum 27. Oktober 2013 den Rennpisten fern bleiben.

Vergangenen Winter schrammte Murisier zweimal nur ganz knapp an seinem ersten Podestplatz im Weltcup vorbei. Beim Riesenslalom von Beaver Creek wurde er am 3. Dezember Fünfter und zwei Wochen später in Alta Badia fehlten dem Walliser als Viertplatzierter nur 25 Hundertstel zu Platz 3. Auf die neue Saison hin hat sich Murisier zu einem Materialwechsel entschieden: der Romand wird – wie auch Marc Rochat – neu auf Skiern von Nordica fahren.

Die Trainingsgruppe WC3 von Swiss Ski, zu der neben Justin Murisier auch Luca Aerni, Daniel Yule, Reto Schmidiger, Marc Rochat und Sandro Simonet gehören, bereitet sich in Coronet Peak und Cardrona auf den WM-Winter 2018/19 vor. Ramon Zenhäusern, auch er Mitglied der WC3, trainiert auf den Schweizer Gletschern (skinews.ch berichtete).

peg / Quelle: Swiss Ski

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