Zeit der Bestätigung – oder Luana Flütsch 2.0

13.06.2018

Sie galt als grosse Hoffnungsträgerin und wurde – etwas vorschnell – als legitime Nachfolgerin von Lara Gut gehandelt. Dann kam die Verletzung und Luana Flütschs Aufstieg wurde brutal gebremst. Es folgten körperliche Schmerzen, unbefriedigende Resultate und der Fall aus den Swiss-Ski-Kadern. Jetzt aber ist die mittlerweile 23 Jahre alte Bündnerin zurück. Die Speed-Spezialistin zu den von Enttäuschung, Überzeugung, Kampf, Zuversicht und Rückhalt geprägten Jahren und zu Luana Flütsch 2.0.

Foto: GEPA pictures

Ein Top-15-Rang in den EC-Wertungen Abfahrt oder Super-G oder aber in beiden Disziplinen Top-20-Klassierungen in der Schlusswertung waren gefordert. Vieles hätte in letzter Sekunde noch falsch laufen müssen, aber wirklich sicher sein, dass sie das Zwischenziel auf ihrem Weg erreicht hat, durfte Luana Flütsch erst spät im Winter 2017/18. Auch wenn die Vorzeichen schon vor den Rennen in Soldeu gut gestanden haben, so war die Gewissheit doch erst Mitte März da. Mit einem 8. Platz in der Abfahrt und Rang 21 im Super-G sicherte sich Flütsch beim Europacup-Final in Andorra die geforderten Platzierungen und damit die Zugehörigkeit zum B-Kader des nationalen Verbandes. „Man glaubt es halt erst dann, wenn es rechnerisch feststeht und das Ziel definitiv erreicht ist“, so die Realistin des SC St. Antönien.

Die Freude über das Erreichte habe im Vordergrund gestanden, sagt Luana Flütsch. In die Freude h . . .

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