Totengräber einer Weltcup-Disziplin

08.02.2019

Fünf Schweizerinnen sind zur Kombi-Abfahrt gestartet, gerademal Wendy Holdener wird den Slalom fahren. So hat die Kombination definitiv keine Berechtigung mehr. – Ein Kommentar.

Joana Hählen erledigt auch nur 50-Prozent des zweiteiligen Wettkampfs. – Foto: GEPA pictures

Es ist ja nicht so, dass Swiss Ski etwas machen würde, was das FIS-Reglement nicht zulassen würde. Es ist ja auch nicht so, dass Swiss Ski mit der Handlungsweise heute gross überrascht hätte. Aber wenn man dann das Resultat dieser Entscheidung schwarz auf weiss auf der Startliste (oder blau auf weiss via TV-Bild) präsentiert bekommt, dann tut das fast ein bisschen weh. Fünf Schweizerinnen sind zur WM-Kombinationsabfahrt gestartet, gerademal Wendy Holdener wird auch den Slalom bestreiten.

Corinne Suter, Joana Hählen, Lara Gut-Behrami und Jasmine Flury haben dieses Halb-Rennen als Training für die Abfahrt vom Sonntag genützt. Oder man kann auch sagen: missbraucht. Dass die Kombination schon länger auf dem Abstellgleis steht und in absehbarer Zeit auf dem Schrottplatz landen wird, darf kein Argument für solches Handeln sein. Der Vorwurf richtet sich keineswegs an die Fahrerinnen, die ein offenes Schlupfloch genützt haben . . .

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