„Mission 200“ – Nicole Schmidhofer schlüpft in den Latexanzug

14.03.2019

Nicole Schmidhofer versucht sich in einer andern Sportart. Die beste Abfahrerin des Winters 2018/19 wird an den Weltmeisterschaften in Frankreich ihr Speedski-Debüt geben.

Speed-Ski – die neue Herausforderung für Nicole Schmidhofer. – Foto instagram / speedskiing.at

Gestern (13. März) hat sich Nicole Schmidhofer den Sieg im Abfahrtsweltcup gesichert, heute (14. März) fixierte sie den zweiten Platz im Super-G-Weltcup. Bereits nächste Woche wird die Super-G Weltmeisterin von 2017, die am Freitag (16. März) ihren 30. Geburtstag feiern wird,  laut einer Mitteilung des österreichischen Skiverbandes ÖSV  in den Latexanzug schlüpfen und für ein Speedski-Debüt bei der Weltmeisterschaft in Frankreich sorgen.

Auch wenn die alpine Weltcupsaison nun zu Ende ist, denkt Nici Schmidhofer keineswegs an eine Pause. In den nächsten Tagen wechselt sie ins Lager der ÖSV Speedskifahrer, wo sie unter der Anleitung von Christoph Prüller in eine neue Welt eintauchen wird. Und hier könnte sie bereits für den nächsten historischen Erfolg sorgen. „Das Thema Speed ist für mich natürlich nichts Neues und spielt in meiner Sportart ja eine sehr große Rolle. Nur geht es in der Abfahrt und im Super-G um eine Kombination aus Geschwindigkeit und Technik. Beim Speedski hingegen geht es rein um Geschwindigkeit und dabei ans Limit zu gehen. Mich dabei an die Grenzen zu bewegen, macht für mich bei diesem Vorhaben den Reiz aus. Ich bin sehr gespannt, was in Vars auf mich zukommen wird, nachdem es doch komplettes Neuland für mich ist. Mein persönliches Ziel bei der Speedski-WM ist es, die 200 km/h zu überschreiten“, so die frisch gebackene Weltcupsiegerin.

Das Ziel von Nicole Schmidhofer bei der Speedski-Weltmeisterschaft von 20. bis 24. März 2019 in Vars ist es, die 200 km/h-Marke zu bezwingen. Zuvor muss sich die Steirerin durch zahlreiche Trainingsfahrten noch an die hohen Geschwindigkeiten in Frankreich herantasten. „Wenn Nicole die 200 Stundenkilometer-Schallmauer auf Skiern knackt, wäre sie die erste Österreicherin, die das schafft. Auch wenn uns nicht viel Zeit bleibt, sind wir sehr zuversichtlich, unser Ziel zu erreichen“, blickt Referatsleiter Christoph Prüller sehr zuversichtlich auf die bevorstehende Aufgabe.

Quelle ÖSV

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