Michelle Gisin, ein Saisonende als Chance

29.01.2019

Michelle Gisin ist nach dem verletzungsbedingten vorzeitigen Saison-Aus gefasst und sieht die Pause auch als Chance, etwas zur Ruhe zu kommen. Die Energiereserven seien ziemlich angezapft gewesen, so die Engelbergerin.

Michelle Gisin. – Foto: GEPA pictures

Erstmals seit Bormio im Jahr 2005 findet wieder eine Ski-WM ohne mindestens ein Mitglied der Familie Gisin statt  Nach ihrer in Garmisch-Partenkirchen erlittenen Knorpel- und Bänderverletzung im Knie trat Michelle Gisin am 29. Januar in Engelberg an Krücken vor die Medien. Die Schmerzen seien erträglich, das Knie geschwollen und ohne Krücken würde sie keinen Schritt tun können. Es sei natürlich enttäuschend, dass sie nicht mehr dabei sein könne, sagte die 25-Jährige. Aber: "In den letzten Jahren ist rund um mich herum so viel passiert. Die Pause ist auch eine Chance für mich. Ich habe sechs Wochen Krücken, muss nun zurückfahren und dann Schritt für Schritt wieder einen Aufbau machen." Weil auch eine gewisse Befürchtung da war, dass das Kreuzband ganz gerissen sein könnte, könne sie der erhaltenen Diagnose sogar positive Seiten abgewinnen. "Es könnte schlimmer sein. Klar könnte . . .

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