Michelle Gisin: „Mir stehen die Haare zu Berge“

06.02.2019

Nur am Rande Thema bei der Ski-WM in Are (Schweden), aber grosser Aufreger zum Beispiel in Norwegen und auch für Skirennfahrerin Michelle Gisin. Das Zeitungs-Interview mit Gian-Franco Kasper wirkt nach.

Michelle Gisin kann die Aussagen von Gian Franco Kasper nicht fassen. - Foto: GEPA pictures

Gian Franco Kasper (75) sieht keine Beweise dafür, dass es den Klimawandel gibt. In einem Zeitungsinterview sagte der Bündner zum Beispiel folgenden Satz: „Es gibt keinen Beweis dafür. Es gab schon immer kalte und wärmere Winter.“ Aussagen wie diese stossen Olympiasiegerin Michelle Gisin auf. Die 25-Jährige ist seit Herbst Botschafterin der Klimaschutz-Organisation Protect our Winters (POW) und deshalb doppelt betroffen.

 

Michelle Gisin, was ist Ihnen durch den Kopf gegangen, als Sie das Interview mit FIS-Präsident Gian Franco Kasper gelesen haben?

„Es ist unglaublich wenn jemand in dieser Funktion mit diesem grossen Einfluss behaupten kann, dass es die Klimaerwärmung nicht gebe und sie nicht wissenschaftlich belegbar sei. Ich habe eine lange Lister mit Fakten die klar zeigen, dass es den Klimawandel gibt. Auch ein gewisser Staatspräsident einer grossen, einflussreichen Nation bläst ins gleiche Horn. Da stehen mir einfach die Haare zu Berge. Die Gletscherfläche hat . . .

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