Lars Rösti – die Erlebnisse eines Lauberhorn-Rookies

16.01.2019

Davon träumen viele junge Rennfahrer: einmal die Lauberhorn-Strecke im Renntempo bewältigen. Für den bald 20 Jahre alten Lars Rösti ist diese Fahrt heute im Rahmen des Trainings für die Weltcup-Abfahrt Tatsache geworden.

Hoher Luftstand von Lars Rösti bei seiner ersten Fahrt auf der kompletten Lauberhorn-Abfahrt. – Foto: rk-photography

Name: Rösti. Vorname: Lars. Alter: in drei Tagen 21 Jahre alt. Besondere Vorkommnisse am 16. Januar 2019: erste rennmässige Fahrt auf der traditionellen Lauberhorn-Piste. "Das war cool, mal die ganze Strecke fahren zu können. Aber es war auch wie erwartet anstrengend. Die 2 Minuten und 30 Sekunden gehen in die Beine", sagte Rösti, nachdem er am Nachmittag nach der Lauberhorn-Premiere auch noch eine Einheit Konditionstraining absolviert hatte.

Den Abschnitt vom Start über den Russi-Sprung, den Hundschopf, die Minschkante, durch den Canadien Corner und das Kernen-S bis zur Wasserstation kannte der Gewinner von Abfahrtsbronze bei der Junioren-WM  2018 schon. Im Europacup hat er diesen Teil als Abfahrt und mehrfach als Super-G schon rennmässig befahren. Aber heute kamen Langentrejen, der Haneggschuss mit einem Tempo von 135 km/h, Seilersboden, der Silberhornsprung, das Österreicherloch und als Dessert das Ziel-S hinzu. Was für einen Skifan wie Musik in den Ohren klingt . . .

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