Joel Lütolf – der „Sturkopf“, der nicht zeichnen musste

24.07.2018

Engelberg spielt für Joel Lütolf eine zentrale Rolle. Dort hat der Sempacher das Skifahren und seine Begeisterung für diesen Sport entdeckt, dort geht der 17-Jährige mittlerweile auch zur Schule. Seit Kurzem ist Joel Lütolf der jüngste Rennfahrer in den Kadern von Swiss Ski.

Joel Lütolf im Kampf mit der Slalomstange. – Foto: rk-photography/Rosmarie Knutti

Skifahren hat Joel Lütolf Spass gemacht und das tut es auch heute noch. Selbst anstrengende Trainings mochte der Sempacher lieber als für gewisse Fächer die Schulbank zu drücken. Lütolf hatte das Glück und durfte ganz legal „Schwänzen“. Er war wie seine berühmten Vorgängerinnen und Vorgänger Priska Nufer, Marco Odermatt und Reto Schmidiger Schüler der Begabtenförderung Ski alpin in Hergiswil. Training statt Zeichnen, Werken oder Musikunterricht, das hat dem jungen Luzerner, der von 2013 bis 2016 in Hergiswil die letzten Schuljahre vor dem Übertritt ins Sportgymnasium Engelberg absolviert hat, entsprochen. „Zeichnen war eh nicht so mein Ding“, erinnert sich Lütolf und grinst beim Gedanken an ein vor ihmliegendes leeres Blatt Papier und Bundstifte. „Am Dienstagvormittag und am Donnerstagnachmittag haben wir anstelle des klassischen Schulbetriebs trainiert.“ Dabei hat er durchaus bleibende Eindrücke hinterlassen. Zum Beispiel bei seinem ehemaligen Skitrainer Heiko Hepperle. „Der Joel war ein sehr zielorientiert handelnder . . .

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