Marcel Hirscher – der kalkulierte Verzicht des „Heros“

02.12.2018

Statt in Sölden als Erste starten die Riesenslalom-Spezialisten mit fünf Wochen Verspätung als Letzte in die Weltcup-Saison 2018/19. Am Sonntag um 17.45 Uhr wird Marcel Hirscher als Favorit an den Start gehen. Und – dem Status in Österreich entsprechend – gibt es ein neues Hochglanz-Magazin über den „Hero“.

Marcel Hirscher, ein akribischer Arbeiter im Vorfeld der Rennen. – Foto: GEPA pictures

Wenn am Samstag nach dem Super-G die Speed-Fahrer die Piste in Beaver Creek wieder räumen, gehört die Show den Riesenslalom-Spezialisten. Und dabei in besonderem Massdem Star der Szene: Marcel Hirscher. Der siebenfache Gesamtweltcupsieger hat in Beaver Creek auf die Teilnahme am Super-G verzichtet, um die ganze Zeit des Aufenthalts im US-Bundesstaat Colorado in die technischen Disziplinen zu investieren. Dass er 2015 in Beaver Creek seinen bisher einzigen Super-G hatte gewinnen können war nicht Grund genug, damit der 29 Jahre alte Salzburger von seinem Plan abgewichen wäre. Hirscher überlegt stets gut, wägt ab und entscheidet in sportlichen Belangen rational und pragmatisch. Grundsätzlich würde er gerne starten, aber: „Wenn ich den Super-G fahren möchte, brauche ich mindestens ein Abfahrtstraining. Und das kostet mich in Summe zwei Trainingstage, die mir dann in meinen Kerndisziplinen fehlen würden“, begründete Hirscher seinen kalkulierten Verzicht. Er sei ja nicht zum . . .

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