Die Schweizer Ski-Familie trauert um Doris De Agostini

22.11.2020

Die Schweizer Ski-Familie trauert. Die ehemalige Weltcup-Fahrerin Doris De Agostini ist im Alter von 62 Jahren nach kurzer, schwerer Krankheit verstorben.

Traurige Nachrichten aus dem Tessin: Doris De Agostini ist verstorben. – Foto: GEPA pictures

Die Ski-Nation Schweiz trauert. Die ehemalige Skirennfahrerin Doris De Agostini ist im Alter von 62 Jahren verstorben. De Agostini, die Mitte der 1970er- bis Mitte der 1980er-Jahre den Schweizerischen Skiverband im Weltcup vertrat und im Skirennsport ihrem Heimatkanton Tessin eine sympathische Botschafterin gewesen ist, sei laut www.blick.ch in diesem Herbst schwer erkrankt.

De Agostini erreichte in ihrer Karriere 8 Siege und insgesamt 19 Podestplätze im Weltcup und wurde bei den Weltmeisterschaften von 1978 in Garmisch-Partenkirchen Dritte in der Abfahrt. Im Jahr 1983 erreichte die Tessinerin den Höhepunkt der Karriere, als sie den Abfahrtsweltcup für sich entscheiden konnte. In den Jahren 1976 und 1980 vertrat Doris De Agostini die Schweiz bei den Olympischen Winterspielen. Am Ende der Saison 1982/83 beendete Doris De Agostini im Alter von nur 25 Jahren ihre Karriere als Spitzensportlerin und durfte 1983 noch die Auszeichnung „Schweizer Sportlerin des Jahres“ in Empfang nehmen. Doris De Agostini war Wegbereiterin für Michela Figin, Lara Gut-Behrami und viele Skirennfahrerinnen aus dem italienisch sprechenden Teil der Schweiz.

De Agostini war mit dem ehemaligen Eishockey-Spieler Luca Rossetti verheiratet und hatte mit ihm gemeinsam die zwei heute erwachsenen Kinder Andrea und Alessia.

 

Lesen und hören Sie hier eine Anekdote von Doris De Agostinis ehemaligem Trainer Fritz Züger

Sehen Sie das Video von Doris De Agostinis Rennen zu WM-Bronze 1978

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