Für einmal ist Mikaela Shiffrin leer ausgegangen

19.07.2018

Kein "Sport-Oscar" für Mikaela Shiffrin. Für zwei ESPY-Awards war die Slalom-Königin nominiert. Zwei Mal zog die Riesenslalom-Olympiasiegerin von 2018 gegen die Snowboarderin Chloe Kim (Olympiasiegerin in der Halfpipe) den Kürzeren. Damit bleibt Lindsey Vonn mit der Auszeichnung als "Sportlerin des Jahres 2011" die bisher letzte Award-Gewinnerin aus dem alpinen Skirennsport.

Mikaela Shiffrin. – Foto: GEPA pictures

Das Microsoft Theater in Los Angeles bot einmal mehr die Kulisse für die spektakulären ESPY-Awards  (Excellence in Sports Performance Yearly). Die 25. Austragung war sogleich eine Premiere: zum ersten Mal war mit der ehemaligen Automobilrennfahrerin Danica Patrick eine Frau Gastgeberin der Show. Als einzige Vertreterin des alpinen Skirennsports war die 23 Jahre alte Mikaela Shiffrin in gleich zwei Kategorieren nominiert. Aber sowohl bei der Wahl zur "Sportlerin des Jahres" wie auch bei der Vergabe des Awards für die "beste Olympia-Athletin" musste die Siegerin des Gesamtweltcups 2017/18 und Riesenslalom-Olympiasiegerin Konkurrentin Chloe Kim den Vortritt lassen. Snowboarderin Kim setzte sich bei den Olympischen Winterspielen in Pyoengchang in Halfpipe durch und gewann Gold.

Die ESPY-Awards (Excellence in Sports Performance Yearly) sind in den USA ein wichtiger Bestandteil und eine Verbindung zwischen Sport und Glamour. Roter Teppich, elegante Roben, medialer Rummel – fast wie bei den Oscar-Verleihungen der Filmbranche oder wie bei den Grammys für . . .

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