Henrik Kristoffersen hat ganz wenig zu lachen

18.12.2018

Das erwartete Duell zwischen Marcel Hirscher und Henrik Kristoffersen findet derzeit nicht statt. Das liegt aber nicht am Österreicher, der in diesem Winter fünf Rennen gefahren ist, vier davon gewonnen hat und einmal Zweiter geworden ist. Kristoffersen hingegen steckt eine Niederlage nach der andern ein.

Henrik Kristoffersens Blick zur Anzeigetafel. – Foto: GEPA pictures

Henrik Kristoffersen ist ähnlich ehrgeizig wie Marcel Hirscher. Der grosse Unterschied: im Moment wird diese Charaktereigenschaft nur beim Österreicher mit sportlich positiven Erlebnissen bedient. Zu fünf Weltcup-Rennen ist Hirscher im laufenden Winter gestartet, vier davon hat er gewonnen und einmal – beim Riesenslalom von Beaver Creek – musste er sich dem Deutschen Stefan Luitz geschlagen geben. Da dieser aber zum unerlaubten Mittel der Sauerstoffzufuhr gegriffen hat wird Hirscher auch aus diesem Rennen nachträglich als Sieger hervor gehen.

Kristoffersens Welt dagegen sieht dunkel aus und hat in Alta Badia einen zwischenzeitlichen Tiefpunkt erreicht. Nach dem 1. Lauf des Riesenslaloms vom Sonntag lagen zwischen Hirscher und seinem vermeintlichen Herausforderer 1,33 Sekunden und drei andere Fahrer. Am Ende waren es gar sagenhafte 3,65 Sekunden und 12 Konkurrenten. Eine bittere Niederlage, die Kristoffersen zu denken gegeben hat. „Ich war nicht gut genug, habe von oben bis unten überall Zeit verloren. Es war holprig und es hat gerattert unter dem Ski – ich . . .

This content is restricted to subscribers

Sie möchten die ganze Story lesen? Bitte loggen Sie sich ein oder machen Sie vom Abo-Angebot Gebrauch

Teilen Sie diesen Beitrag in Ihrem Netzwerk