Die „billigen“ FIS-Punkte soll es bald nicht mehr geben

29.07.2018

Ein Blick auf die Ranglisten der ersten Rennen offenbart Neues. Die Kolonne "2020 points" präsentiert eine frische Berechnung der FIS-Punkte in den Kontinental-Cups und den FIS-Rennen. Dieses Berechnungssystem tritt am Juli 2019 in Kraft und soll mithelfen, die Weltranglistenpositionen von Weltcup- oder Europacup-Fahrerinnen und -Fahrern vor Angriffen mit "billigen Punkten" zu schützen.

Die FIS-Punkte in Rennen ausserhalb des Weltcups werden frisch berechnet. Ab Juli 2019 gilt die neue Regelung. Schon jetzt kann darüber diskutiert werden, weil die FIS in den Resultatlisten Anhaltspunkte liefert. – Foto: GEPA pictures

Noch bleibt alles beim Alten. Ab Juli 2019 aber wird die Berechnung der FIS-Punkte eine markante Änderung erfahren. Eine künftige Änderung, deren Auswirkungen in den Resultatlisten aus Gründen der Transparenz schon ersichtlich gemacht wird (siehe Bild unten). Von der künftigen Änderung nicht betroffen sind die Weltcup-Rennen. Dort bleibt es dabei: der Sieger/die Siegerin bekommt heute 0 FIS-Puntke und wird auch künftig für die Leistung ohne Handicap davon kommen. Anders sieht es auf den übrigen Stufen aus: ein Sieg in einem Continental-Cup-Rennen gibt Stand heute 6 Punkte, ab 2019/20 werden es deren 15 sein. Die 6 Punkte (Stand heute) hätten beim Weltcup-Riesenslalom von Adelboden 2018 den 4. Platz bedeutet, die 15 Zähler (ab 2019) hätten im selben Rennen Position 13 entsprochen. Der Gewinn einer nationalen Meisterschaft wird aktuell bestenfalls mit 8 Zählern (in Adelboden 2018 ein 7. Platz) belohnt, künftig gib es daf . . .

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