Delia Durrer zwingt die Konkurrenz zum Warten

15.01.2019

Sie gehört zu den Ski-Hoffnungen in der Schweiz. Die 16 Jahre alte Delia Carmen Durrer mag Mikaela Shiffrin, spielt wie ihr grosses Vorbild gerne Klavier und sorgt dafür, dass Entscheidungen in FIS-Rennen zuweilen erst ganz spät fallen.

Delia Carmen Durrer in ihrem Element. Die 16-Jährige gehört zu den Ski-Hoffnungen in der Schweiz. – Foto: rk-photography

71 Fahrerinnen waren im Ziel, und dann kam noch sie. Mit Startnummer 72, 16 Jahre und knapp 2 Monate alt, fuhr Delia Carmen Durrer in ihrem ersten FIS-Super-G auf Platz 2. Nur Lindy Etzensperger, die um vier Jahre ältere Walliserin, war am vergangenen Freitag noch schneller. Und weil die Nidwaldnerin am selben Tag mit Startnummer 74 in der Abfahrt Siebte und am Vortag als 67. Starterin auch in einer Abfahrt Elfte geworden war, liegt diesem 2. Platz eine gewisse Aussagekraft inne: Delia Carmen Durrer, die Schülerin der Sportmittelschule Engelberg, hat Talent. Das auch ganz zur Freude von Vater Andy. „Er hat immer gesagt, dass seine Kinder dereinst einmal Ski fahren, jassen und schwimmen können müssen“, sagt Delia, die jüngere der Durrer-Töchter. Skifahren kann sie, das hat sie mit den ersten einstelligen Platzierungen in FIS-Rennen gezeigt.

Im Alter von . . .

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