Mit der „Wundertüte“ das Wort Krise verbannt

14.12.2018

Die Abfahrt von Val Gardena kennt einen Favoriten. Der Österreicher Max Franz überzeugte im Training, überzeugte zuvor in Übersee und lässt sich auch ob der Favoritenrolle nicht verunsichern.

Max Franz (rechts) im Gespräch mit Vincent Kriechmayr. – Foto: GEPA pictures

In Österreich rauscht es schnell mal laut im Blätterwald, wenn die Abfahrer über mehrere Rennen keinen Sieg einfahren. Das Wort „Abfahrtskrise“ wird rasch bemüssigt und Fahrer wie Trainer geraten in die mediale Kritik. Zuletzt geschehen zwischen Ende Jahr 2012 bis zum Kitzbühel-Sieg von Hannes Reichelt im Januar 2014, sowie von Ende Januar 2017 bis zum Doppelsieg von Matthias Mayer und Vincent Kriechmayer im März 2018 beim Final in Are. So etwas wird es im laufenden Winter nicht geben. Der Kärntner Max Franz hat die Speed-Fahrer Österreichs mit dem Abfahrtssieg in Lake Louise und dem Erfolg im Super-G von Beaver Creek gleich bei der erstbesten Gelegenheit aus dem möglichen Hagel der Kritik gezogen. Ausgerechnet in Lake Louise, wo seit 2010 kein Österreicher mehr ganz oben stehen durfte. Franz schaffte es mit Startnummer 1 und trotz im Vorfeld immer wieder auftauchenden Knieproblemen.

Und es spricht nichts dafür, dass die Truppe des ehemaligen . . .

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