Silvester-Drama im WM-Ort von 2027

© pixelio.de/Sturm

01.01.2026

Schrecklicher Jahresbeginn in Crans Montana. Bei einer Explosion in einer Bar im WM-Ort von 2027 sind in der Silvesternacht mehrere Menschen ums Leben gekommen und viele zum Teil schwer verletzt worden.

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In Crans Montana, dem WM-Ort von 2027, hat sich in der Silvesternacht eine Tragödie unvorstellbaren Ausmasses ereignet. In der „Le Constellation Bar“ ist um zirka 1.30 Uhr ein Brand ausgebrochen, der dann einen Flashover und Explosionen verursacht hat. Gemäss am Abend des 1. Januar gemachten Angaben der Behörden sind rund Menschen getötet und um die 115 zum Teil schwer verletzt worden. Mit dem Hinweis auf laufende Untersuchungen und aus Rücksicht auf die betroffenen Familien gaben die Behörden vorerst keine genaueren Informationen zur Anzahl der Opfer bekannt. Die Verletzten sind in Spitäler in Genf, Lausanne, Sion, Bern und Zürich transportiert worden. Nicole Bonvin Clivaz, Vize-Gemeindepräsidentin von Crans-Montana, hat im Rahmen der Pressekonferenz am Neujahrsmorgen ein Attentat ausgeschlossen.

Bundespräsident Guy Parmelin hat seine für Donnerstagmittag geplante Neujahrsansprache aus Respekt vor dem Leid und der Trauer der betroffenen Familien verschoben.

Der Ski-Weltverband, die FIS, zeigt sich auf der Verbandshomepage zutiefst erschüttert über die tragischen Ereignisse zu Beginn des neuen Jahres in Crans-Montana. „Es ist unmöglich, den Schmerz darüber auszudrücken, dass eines der beliebtesten Reiseziele im Schneesport weltweit in einem Moment, der eigentlich Anlass zum Feiern hätte geben sollen, solch ein Leid und einen unersetzlichen Verlust erleiden musste. Unser tiefstes Mitgefühl gilt unseren Freunden in Crans-Montana und vor allem den Familien der Opfer.“ Auch die Organisatoren der Weltcup-Rennen und der für 2027 in Crans Montana geplanten Weltmeisterschaften sind nach den jüngsten Ereignissen tief erschüttert. „Mit tiefer Trauer hat das Organisationskomitee von Crans-Montana 2027 von der Tragödie erfahren, die sich gestern Abend in Crans-Montana ereignet hat. Unsere aufrichtigen Gedanken sind bei den Opfern, ihren Familien und allen, die von dieser Tragödie betroffen sind. In diesen besonders schmerzlichen Stunden möchten wir unsere Solidarität und unser Mitgefühl zum Ausdruck bringen. Wir möchten uns ausserdem bei allen Helfern vor Ort bedanken, die mit Professionalität, Engagement und Menschlichkeit gehandelt haben“, schreibt das OK ein einem Communiqué.

Die Bevölkerung wird dazu aufgefordert, sich strikt an die Anweisungen der Behörden zu halten und sich nicht in das betroffene Gebiet zu begeben. Für die Familien und Angehörige wurde eine Helpline eingerichtet: 0848 112 117

Die Redaktion von skinews.ch denkt in aller Stille an die betroffenen Familien, die vielen Helferinnen und Helfer, die Rettungskräfte und das im Einsatz stehende medizinische Personal in den Spitälern und vor Ort.

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