Keine Side-Events beim Weltcup in Crans Montana
16.01.2026
Die Weltcup-Rennen in Crans Montana (30. Januar bis 1. Februar) finden im Zeichen des Gedenkens an die tragischen Ereignisse der Silversternacht und im Zeichen des Sports statt. Das Rahemprogramm wird minimiert.
Das Organisationskomitee hat gemeinsam mit Swiss-Ski und der FIS über die Art und Weise der Durchführung des Weltcups in Crans-Montana vom 30. Januar bis 1. Februar 2026 entschieden. Am Rennprogramm werde festgehalten, die Side-Events im Zentrum von Crans-Montana hingegen werden abgesagt und das Rahmenprogramm rund um das Zielstadion angepasst, teilt Swiss Ski in einer Medienmitteilung mit.
Der Ski-Weltcup Crans-Montana 2026 wird sich auf die Rennen sowie die Publikumsbereiche am Pistenrand und rund um das Zielstadion beschränken. Es werde ein dezentes Rahmenprogramm geben, mit Momenten und Gesten des Schweigens und Gedenkens. Sämtliche Side-Events im Zentrum von Crans-Montana (Place d’Ycoor) sind hingegen abgesagt worden. „Für die Gemeinschaft von Crans-Montana, für die Gemeinschaft des Schneesports und für viele andere Menschen sind der Sport und diese Weltcup-Rennen Quellen der Zuversicht und der Hoffnung in Zeiten der emotionalen Bewältigung dieser Tragödie“, sagt Diego Züger, Co-CEO Commercial von Swiss-Ski. „Wir haben die Organisation dieser Weltcup-Rennen mit einem klaren Fokus auf den sportlichen Teil von Anfang an vollumfänglich unterstützt.“
„Das Organisationskomitee in Crans-Montana ist mit viel Fingerspitzengefühl an der Arbeit. Die FIS als Weltverband ist überzeugt, dass wir einen würdevollen Sportanlass unter besonderen, aber angemessenen Umständen erleben werden“, sagt Urs Lehmann, CEO des Internationalen Ski- und Snowboard-Verbandes FIS. Didier Défago, CEO des Organisationskomitees, sagt: „Seit der Silvesternacht sind wir alle in Betroffenheit und Trauer vereint; wir werden uns ein Leben lang an diese Tragödie erinnern. Swiss-Ski und die FIS teilen unsere Überzeugung, dass der Sport sogar unter diesen Umständen viele positive Emotionen und Gedanken auslösen kann. Das bestärkt uns im Entscheid, die Rennen durchzuführen.“