Universiade-Rennen finden auf dem Stoos statt

22.10.2019

Die Organisatoren der Winteruniversiade 2021 haben einen neuen Austragungsort für die alpinen Skirennen gefunden. Nach dem Rückzug von Hoch-Ybrig finden die Skirennen nun auf dem Stoos statt.

Das autofreie Dorf Stoos wird Gastgeber der Skirennen an der Winteruniversiade 2021. – Foto: zvg/www.winteruniversiade2021.ch

Nach dem doch überraschenden Rückzug vom Hoch-Ybrig als Austragungsort für die alpinen Skirennen der Winteruniversiade 2021 (21. bis 31. Januar 2021) haben die Organisatoren auf dem Stoos (Kanton Schwyz) einen Ersatzort gefunden. „Der Stoos ist für uns eine sehr gute Lösung. Einerseits ist es ein attraktives Skigebiet und andererseits können wir auf ein starkes und erfahrenes Team zählen“, wird Urs Hunkeler, Geschäftsführer der Winteruniversiade auf www.winteruniversiade2021.ch zitiert. Dieses neu gebildete lokale Organisationskomitee auf dem Stoos wird geleitet vom Schwyzer Ständerat und OK-Präsidenten der Ski Alpin Schweizer Meisterschaften 2019, Peter Föhn. Als Wettkampfleiter wird der technische Leiter der Ski Alpin Schweizer Meisterschaften 2019, Ueli Pfyl, amtieren. Für die Bereitstellung der Infrastruktur sind die Stoosbahnen zuständig.

Ein wichtiger Faktor sei die kompakte Organisation der Wettkämpfe. So werden die Disziplinen Super-G, Riesenslalom, Slalom sowie die alpine Kombination auf der Franz-Heinzer-Piste durchgeführt. Einzig der Parallel-Mixed-Team-Event wird nicht auf dieser Piste stattfinden. Dieser Wettkampf soll als Abendveranstaltung auf der Maggiweid direkt bei der Bergstation der Stoosbahn in unmittelbarer Nähe zum Dorf durchgeführt werden. „Das wird ein ganz besonderes Highlight“, ist Bruno Lifart, Delegierter der Stoosbahnen AG, überzeugt.

Nachdem der Stoos bereits in einer früheren Projektphase als Austragungsort vorgesehen war, freut sich Lifart sehr, dass der grösste Multisport-Anlass für Studierende im Winter nun doch unter anderem auf dem Stoos stattfinden wird: „Für die Stoosbahnen ist das Engagement ein klares Bekenntnis zum Spitzensport.“ Gegenüber dem Frühjahr 2018 als man sich gegen eine Organisation der Wettkämpfe entschieden hatte, habe sich einiges verändert: „Insbesondere konnten wir die neue Stoosbahn erfolgreich in Betrieb nehmen. Der Erfolg, den wir mit unserer steilsten Standseilbahn der Welt haben, gibt uns die Sicherheit, uns in neuen Projekten zu engagieren.“

 

Quelle: www.winteruniversiade2021.ch

 

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