Der Hirscher-Poker im Skiraum

14.01.2019

Marcel Hirscher gewinnt seine Rennen – mittlerweile sind es im Weltcup schon 67 – nicht nur auf, sondern zu einem grossen Teil auch neben der Piste. In Adelboden ist sein Poker einmal mehr aufgegangen.

Marcel Hirscher und sein so erfolgreiches Team. – Foto: GEPA pictures

"Das Entscheidende passiert ja, wenn Marcel Hirscher seinen ersten Lauf schon gefahren ist", sagt Christian Höflehner, Global Race Manager der Skifirma Atomic. Dann, wenn sich ein Teil von Marcel Hirschers engstem Stab an den Arbeitsplätzen der Serviceleute Thomas Graggaber und Lukas Rottinger zusammenfindet und sich über Material, Schneebeschaffenheit und weitere variable Faktoren austauscht. Neben den Serviceleuten sind dies meistens Vater Ferdinand Hirscher, Schuhspezialist Hannes Holzmann, Atomic-Koordinator Andreas Dudek und manchmal auch Christian Höflehner selber. "Dadurch, dass wir das jetzt seit Jahren so betreiben, ist ein riesiges Wissen insbesondere für kurzfristige Materialwechsel entstanden. Früher haben das die Athleten eher aus Verzweiflung getan. Marcel hat das oft getan, weil er einfach nicht die kleinste Optimierungsmöglichkeit liegenlässt."

Im Idealfall liege Hirscher nach dem 1. Lauf mit grossem Abstand in Führung und brauche, weil alles passt keine Umstellungen oder Anpassungen zu machen.So könne er die Zeit in der Leaderbox entspannt und fast wie . . .

This content is restricted to subscribers

Sie möchten die ganze Story lesen? Bitte loggen Sie sich ein oder machen Sie vom Abo-Angebot Gebrauch

Teilen Sie diesen Beitrag in Ihrem Netzwerk