Ehre für Bode Miller und Andrew Weibrecht

20.09.2018

Mit Bode Miller und Andrew Weibrecht ziehen zwei weitere Grössen des alpinen Skirennsports in die US Hall of Fame. Gemeinsam mit Nominierten aus andern Sportarten sorgen die beiden dafür, dass ab dem nächsten Jahr die Hall of Fame 433 Namen – 125 der so geehrten Athletinnen und Athleten sind noch am Leben – umfasst.

Bei Olympia in Vancouver gemeinsam auf dem Podest: Bode Miller (links), Andrew Weibrecht (rechts) und Aksel Lund Svindal. – Foto: GEPA pictures

Acht Personen werden neu virtuell in die in Ishperning (Bundesstaat Michigan) stehende US Ski- und Snowboard Hall of Fame einziehen. Darunter mit Bode Miller und Andrew Weibrecht zwei Skirennfahrer, die in den letzten Jahren für die USA Medaillen an Grossanlässen und Podestplätze im Weltcup geholt haben.

Miller wurde 2010 Olympiasieger in der Super-Kombination, gewann fünf weitere Olympia-Medaillen, wurde vier Mal Weltmeister, gewann eine WM-Silbermedaille.und stand bei 79 Weltcup-Rennen auf dem Podest – 33 Mal als Sieger. Der Amerikaner beeindruckte mit seinem unerschrockenen und ihm eigenen Fahrstil und beendete im Herbst 2017 offiziell seine Karriere. Das letzte Rennen indes bestritt Miller, der jüngst durch den Unfalltod seiner Tochter Emeline hart getroffen worden ist, im Februar 2015 bei den Weltmeisterschaften in Vail/Beaver Creek. Danach umrankten immer wieder Gerüchte über ein bald bevorstehendes Comeback auf einer neuen Skimarke die Figur Miller. Die Fans hofften jedoch vergeblich und der heute 40 Jahre alte Miller, der während seiner Laufbahn immer wieder eigene Wege eingeschlagen hatte, musste seine grosse Karriere beenden. „Ich fühle mich von der Aufnahme in der Hall of Fame geehrt. Ich habe immer versucht, auf eine Art und Weise Ski zu fahren, die mich selber inspiriert und die Fans begeistert“, sagte Miller, als er von der Ehrung erfuhr.

Gemeinsam mit Miller wird auch Andrew Weibrecht in die Hall of Fame aufgenommen. Der heute 32 Jahre alte Weibrecht gewann bei den Olympischen Spielen 2010 in Vancouver Super-G-Bronze und stand gemeinsam mit Miller (Silber) auf dem Podest. Vier Jahre später in Sotschi gewann Weibrecht in der selben Disziplin gar Silber. Im Weltcup konnte der in Lake Placid geborene Speed-Spezialist zwei Podestplätze feiern.

Die beiden Alpin-Skifahrer und die sechs andern Nominierten werden in Salt Lake City/Park City in einer mehrtätigen Feier vom 4. bis 6. April offiziell in die Hall of Fame aufgenommen. In die US Ski- und Snowboard Hall of Fame werden nicht nur Sportlerinnen und Sportler aufgenommen, auch Menschen die sich anderweitig um den Schneesport in den USA verdient gemacht haben können diese Ehrung erfahren.

Quelle: www.mtexpress.com

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