Die WEKO leitet Untersuchung gegen Stöckli ein

23.10.2018

Die Wettbewerbskommission hat gegen den Schweizer Skihersteller Stöckli eine Untersuchung eingeleitet. Die Behörde will ermitteln, ob es zwischen Stöckli und den Vertriebshändlern zu Preisabsprachen gekommen ist. Laut Auskunft von Stöckli ist die Firma zu einer Zusammenarbeit mit der WEKO bereit.

Martin Cater, Ilka Stuhec und Viktoria Rebensburg anlässlich einer Medienkonferenz bei der Firma Stöckli in Malters. – Foto: zvg / Stöckli

Am Montag (22. Oktobe) hat die Wettbewerbskommission (WEKO) eine Untersuchung gegen die Stöckli Swiss Sports AG eröffnet. Gegenstand des Verfahrens bilden laut einer Medienmitteilung der WEKO die mutmassliche Festlegung der Wiederverkaufspreise von Stöckli-Produkten, der Verdacht auf ein allfälliges Verbot des Online-Handels sowie ein mögliches Verbot von Querlieferungen zwischen ihren Vertriebshändlern. Ob und wenn wie Stöckli unzulässige Preisabsprachen getroffen habe gelte es nun zu klären, so die WEKO.

Am Hauptsitz der Firma Stöckli hat man die Medienmitteilung der WEKO „zu Kenntnis“ genommen, zeigte sich davon aber nicht überrascht. „Der Stöckli Swiss Sports AG ist die Einleitung der Untersuchung durch die WEKO bekannt. Die Stöckli Swiss Sports AG hat sich der WEKO bereits mehrfach für die Beantwortung von Fragen zur Verfügung gestellt und alle eingeforderten Unterlagen zeitnah eingereicht. Auch für weitere Anliegen und Forderungen der WEKO stellt sich die Stöckli Swiss Sports AG selbstverständlich vollumfänglich zur Verfügung“, lässt der Skihersteller in einer Stellungnahme wissen.

Stöckli rüstet im alpinen Ski-Weltcup unter anderem Stars wie Ilka Stuhec (Slowenien), Viktoria Rebensburg (Deutschland) und diverse Schweizer Fahrerinnen und Fahrer wie den sechsfachen Junioren-Weltmeister Marco Odermann, die Urnerin Aline Danioth oder die Speed-Spezialistin Jasmine Flury aus.

 

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